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Steuertipps

 

Bewirtungsrechnungen

Wenn Sie Kunden oder Lieferanten zum Essen einladen, können Sie 70% der Kosten als Betriebsausgaben geltend machen. Achten Sie aber darauf, dass folgende Angaben auf der Rechnung ersichtlich sind:

  • Vollständige Adresse des Gastronomiebetriebes
  • Angegebener Mehrwertsteuerbetrag und Mehrwertsteuersatz
  • Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

Prüfen Sie bei jeder Bewirtungsrechnung, ob diese alle notwendigen Angaben enthält. Verlangen Sie sonst eine vollständige Rechnung nach, wenn Angaben fehlen sollten, denn wenn Sie einmal einen Steuerprüfer im Haus haben, werden alle Rechnungen herausgestrichen, die nicht den gesetzlichen Vorschriften entsprechen, d. h. Sie zahlen nicht nur die abgezogene Vorsteuer, sondern auch die entgangene Einkommensteuer nach.  

Auf der Rückseite müssen Sie ergänzen:

  • Anlass der Bewirtung
  • Namen aller Teilnehmer bei der Bewirtung, inkl. Ihr eigener Name

Ausnahme: Bei Rechnungen unter € 100,-- ist keine Steuernummer des Gastronomiebetriebes, sowie kein separat angegebener Mehrwertsteuerbetrag notwendig. Das geht aus der Einkommensteuer-Richtlinie 2005 R 4.10 Abs. 8. Satz 8 hervor.